2023-06-26

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Nachdem ich mit Zhengzheng zusammengearbeitet habe, ist meine innere Uhr komplett nach Westen abgedriftet.

Damit lande ich genau in der iranischen Standardzeitzone UTC+3:30.

Also zeige ich ein paar Fotos aus Iran~

Bild 1: Im Kindergarten in Teheran brachten wir den Kindern Geschenke aus dem alten Osten. Die iranischen Kinder sind wirklich super süß, ich hätte am liebsten heimlich eines eingepackt und mitgenommen!

Bild 2: Bei einem kasachischen Freund zu Hause Wasserpfeife geraucht. Er liebt China über alles und träumt davon, eines Tages Chinesisch zu lernen und in China zu leben.

Bild 3: In Qazvin auf einem Hochplateau mit einem iranischen Freund spazieren. Obwohl Iran ein muslimisches Land ist, ist der Säkularisierungsgrad recht hoch. Dieser Freund sagt ständig: „F**k the religion!“

Bild 4: Im Basar von Isfahan, ein frisch gereinigtes Wasserbecken. Ein kleines Mädchen ging vorbei, und ich geriet in eine Art Trance, in der der Geist die Materie übertrifft, als ob die Zeit in diesem Moment stillstünde.

Iran ist ein sehr merkwürdiger Ort

Das Leben der Bevölkerung wird durch extrem hohe Sozialleistungen gestützt: Fast kostenlose Bildung führt dazu, dass viele Menschen dort promovieren; in allen Restaurants gibt es Fladenbrot umsonst, und man sieht oft Leute, die einen großen Stapel Fladenbrote aus einer Bäckerei auf der Straße tragen; Benzin ist extrem billig, daher hat fast jeder ein Auto, obwohl es einige recht unsichere Autos für umgerechnet etwa 2000 RMB gibt, und auf vierspurigen Straßen fahren meistens sechs oder sieben Autos nebeneinander – niemand hält sich an die Verkehrsregeln, das haut mich um.

Der RMB erscheint sehr wertvoll, aber das Essen besteht im Grunde nur aus verschiedenen Kabab und Fladenbrot, und der Reis hat eine seltsame Form.

Soweit ich beobachten konnte, gibt es nicht viele Menschen im Iran, die wirklich religiös sind.

Die persische Kultur unterscheidet sich doch etwas von der islamischen Kultur, was bei den Menschen zu einem gewissen inneren Widerspruch führt. Als alte Zivilisation haben die Iraner ein starkes kulturelles Selbstbewusstsein und eine Großmachtmentalität – als Chinese kann ich das gut nachvollziehen.

Überall im Iran gibt es Gewürze, und die Hygiene in den Innenräumen der verschiedenen Gebäude ist überraschenderweise hervorragend.

Safran ist ein iranisches Spezialprodukt. Jeder darf angeblich nur 200 g über den Zoll bringen; darüber hinaus gilt es als Schmuggel. Woher ich das weiß? Auf dem Rückflug wurde die Person hinter mir bei der Sicherheitskontrolle zufällig kontrolliert und es stellte sich heraus, dass sie 300 g dabei hatte – wurde wohl konfisziert. Und ich, der schon durch die Kontrolle war, fasste ängstlich an meine 300 g Safran im Koffer und zitterte …

  • 🧩Ein Lebenssplitter