2024-09-17

Gestern Abend bin ich wieder den Bergweg entlanggegangen, wo letztes Mal plötzlich die Lichter ausgingen. Der Unterschied war, dass dieses Mal aufgrund des nahenden Taifuns die gesamte Strecke im Dunkeln lag. Ich bin auch nicht mit dem Fahrrad gefahren, sondern habe zu Fuß eine Runde gedreht.
Im Dunkeln zu gehen ist wie Singen – eine Flucht vor der alltäglichen Routine. Das Singen und die Melodie verneinen die Sprachmelodie und schaffen so ein Gefühl von Freiheit, das Freude bereitet. Die absolute Dunkelheit, in der man die Hand vor Augen nicht sieht, bedeutet, dass es kein starres Betrachten gibt. Die alltägliche angespannte Kontrolle über die Körperkonturen kann sich in die gesamte Nacht ausdehnen.
- 🧳 Spaziergang